Private Krankenversicherung für Selbstständige – jetzt vergleichen

pkv selbständigSelbst und ständig –  eine Aussage, die auf viele Selbstständige zutrifft, nicht nur bei der Erwirtschaftung der eigenen Einkommen, sondern auch wenn es um die Krankenversicherung geht. Aktuell sind mehr als 8 Millionen Menschen in Deutschland in der PKV. Davon sind natürlich nicht alle selbstständig, aber ein großer Teil.
Obwohl die private Krankenversicherung schon lange zum Standard gehört, zumindest wenn man selbstständig ist, gibt es immer wieder Fragen zum Tarif, den Leistungen und den anderen gesetzlichen Bestimmungen. Ein Vergleich der Tarife kann häufig die Preisfrage bereits schnell beantworten, doch die Leistungen sind dann immer noch mit einem Fragezeichen bestückt. Nicht mehr lange!

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Wer kann privat versichert werden?

Grundlegend kann es jeder! Selbstständige greifen jedoch öfters zur PKV. Denn die private Krankenversicherung ist für Selbstständige freiwillig und auch einkommensunabhängig geregelt. Dadurch entstehen natürlich zahlreiche Vorteile.
Warum sollte ein Selbstständiger nun aber zur PKV greifen? Eine Frage, die Sie sich auch schon gestellt haben. Die Privatversicherung, wenn sie denn gut gewählt ist, sichert Selbstständige umfassend ab, denn hier sind gesundheitsbedingte Arbeitsausfälle sonst häufig nicht zu meistern.   Die meisten Selbstständigen können sich ohne Probleme privat versichern. Die Tarife können bei der Auswahl frei gewählt werden.
Hinweis: In Deutschland gilt die Krankenversicherungspflicht. Bedeutet jeder muss über eine Krankenversicherung verfügen, auch Selbstständige. Wer sich als Arbeitnehmer eine Privatversicherung gönnen möchte muss  über die Einkommensgrenze (56.250,00 €/ Jahr) verdient.

Leistungen der PKV

Bei der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es normalerweise einen festen Leistungskatalog. Dieser wird immer wieder erneuert. Bei der Privatversicherung gibt es diesen Katalog nicht. Hier bestimmen die Tarife die Leistungen.
Heißt also: Die Leistungen hängen von der Wahl des Tarifes ab! Deswegen sollten die Tarife mit einem Tarif Rechner überprüft werden.
Der privat Versicherte kann so ganz nach seinen Wünschen und seinem finanziellen Ermessen, die Leistungen selber bestimmen. Die einzelnen Bausteine, welche im Vertrag dann aufeinandertreffen, ergeben den Tarif bzw. den „Leistungskatalog“. An diesen Leistungen ändert sich nichts!
Nun gibt es hier aber auch einen Nachteil, denn, obwohl es den Anschein macht als würde die PKV eine bessere Leistung erbringen, ist das nicht immer so. Als Nachteil der PKV kann angesehen werden, dass nach einem längeren Dienstausfall (Krankheit, Elternzeit) die gesetzliche Krankenversicherung meistens besseren Schutz bietet.

Kurzüberblick einiger Leistungen der Privaten Krankenversicherung für Selbstständige:

  • freie Krankenhauswahl
  • meist vollständige Kostenerstattung  bei Medikamenten
  • meist Einzelzimmer
  • Chefarztbehandlung
  • kein Geld bei Erkrankung des Kindes
  • Krankengeld wird in der Höhe selber bestimmt
  • freie Arztwahl

Das sind nur einige Bissen aus einem Tarif, dieser kann stark erweitert werden, je nach Wunsch des Nutzers.
Vergleichen kann hier lohnen, denn die Leistungen sind dehnbar auch in den Kosten.

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Der Basistarif in der PKV

Haben Sie schon etwas vom Basistarif gehört? Nein! Dann sollten Sie sich damit befassen, denn diesen gibt es in der Privatversicherung.

Diese Punkte sollten Sie über den Basistarif unbedingt wissen:

➤   Ist eine Notlösung in der PKV.
➤   Steht für Privatversicherte zur Verfügung die nicht in die GKV zurück können.
➤   Basistarif darf nicht verwehrt werden.
➤   Soll eine finanzielle Entlastung bringen.
➤   Tarife mit Selbstbeteiligung sind möglich.
➤   Der Basistarif soll Privatversicherten helfen, die Ihre Beiträge nicht mehr zahlen können.
➤   Privatversicherte die den Vertrag vor 2009 abgeschlossen haben können in den Basistarif wechseln.
➤   Der Versicherte muss mindestens 55 Jahre alt sein.

Privatversicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung?

Geht das denn? Natürlich geht das! Der Selbstständige hat immer die Wahl frei zu wählen ob er lieber in die PKV will oder in die GKV.
Stopp: In der GKV müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden, bevor eine Aufnahme gewährleistet werden kann.
Der wichtigste Punkt ist, dass jeder der in die GKV will, mindestens vor dem Ausscheiden 24 Monate in der GKV versichert gewesen sein muss. Bedeutet, bevor Sie in die PKV gewechselt sind, müssen Sie 24 Monate ohne Unterbrechung in der GKV gewesen sein.

Die gesetzliche Krankenversicherung muss, sobald die Rahmenbedingungen passen, jeden aufnehmen. Bei der GKV haben Selbstständige den Vorteil ebenfalls Krankengeld beziehen zu können.

Was kostet die GKV? Eine Frage die sicherlich auch Sie beschäftigt. Der Selbstständige ist freiwillig in der GKV versichert. Demnach werden die Tarife nach einer Bemessungsgrenze bestimmt. Dem Einkommen wird also der monatliche Beitragssatz entnommen. Nicht zu vergessen sind die Beiträge aus der gesetzlichen Pflegeversicherung, die ebenfalls hinzukommen.

Welche Entscheidung ist nun richtig? Das kann Ihnen nur ein Vergleich sagen. Die PKV ebenso wie die GKV haben Vorteile und Nachteile. Ein Vergleich nach Leistungen aber auch nach den Tarifen kann offenlegen, welche Möglichkeit für Sie besser erscheint.

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